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Blogparade #KulturAlltagCorona: Neuer Alltag mit Corona in Kultur und Museum

Posted on – zuletzt aktualiert am 10. August 2020
Eingang ins Museum

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Kulturschaffende und Museen, mit diesem Beitrag möchten wir euch herzlichst einladen, an der Blogparade zum Thema Neuer Alltag mit Corona in Kultur und Museum teilzunehmen. Sie findet statt in Kooperation zwischen Zeilenabstand.net – Kultur & Digitales und dem Kulturverein Kultur hoch N. Wer Blogparaden noch nicht kennt, der kann am Ende dieses Beitrags etwas mehr dazu erfahren. Ansonsten wünschen wir viel Spaß!

Wen sprechen wir an?

Mitmachen können alle, deren Alltag von Kultur geprägt ist. Gemeint sind vor allem Museen und Kultureinrichtungen aller Art sowie deren Mitarbeiter*innen. Ebenso würden wir uns freuen, wenn Künstler*innen, Selbständige in der Kulturbranche und andere Kulturschaffende teilnehmen. Und natürlich dürfen auch Kulturbegeisterte, in deren Alltag Kultur eine große Rolle spielt, ihre Erfahrungen niederschreiben. Der Kreis der Angesprochenen ist gerne fließend zu verstehen.

Welche Fragen möchten wir stellen?

Museen und Kultureinrichtungen:

  • Wie setzt ihr die Hygienevorschriften in eurem Haus um? Gibt es kreative Lösungen, damit umzugehen?
  • Wie sieht es mit dem Personalbedarf aus und wie schätzt ihr die Besucherströme quantitativ ein?
  • Welche Änderungen gab es bei Ausstellungen oder dem museumspädagogischen Programm in eurem Haus?
  • Haben sich eure digitalen Angebote in der Krise entwickelt? Was werdet ihr auf Dauer übernehmen?

Mitarbeiter*innen in Museen und Kultureinrichtungen:

  • Mit welchen Änderungen in eurem Arbeitsalltag müsst ihr zurechtkommen?
  • Wie hat sich der Kontakt und die Kommunikation mit den Besuchern verändert?

Künstler, Kulturschaffende und Selbständige in der Kulturbranche:

  • Hatte die Coronakrise Auswirkungen auf eure Selbständigkeit? Welche?
  • Habt ihr staatliche Hilfen beantragt und wie ist es euch damit ergangen?
  • Gibt es entscheidende Einschnitte in der Struktur eures Arbeitsalltages?
  • Habt ihr kreative Ideen entwickelt, mit der Krise umzugehen? Habt ihr euch vermehrt auf digitalen Medien präsentiert?

Kulturbegeisterte:

  • Hat sich euer Freizeitverhalten in Hinblick auf Kultur durch Corona geändert?
  • Was hält euch zurzeit von einem Museums- oder Theaterbesuch ab?
  • Was fehlt euch am meisten?
  • Was stört euch bei einem Museumsbesuch? Gibt es Grenzen, bei denen ihr nicht mehr von Kulturgenuss sprechen würdet?

Der Ablauf

  • Start der Blogparade ist sofort. Sie endet am 2. August 2020.
  • Schreibt euren Blogbeitrag und veröffentlicht ihn auf eurem Blog. Bitte verlinkt dabei auf diese Blogparade hier und bei Kultur hoch N. Wenn ihr keinen eigenen Blog besitzt, könnt ihr euren Text bei uns einreichen. Wir veröffentlichen ihn dann auf Kultur hoch N.
  • Hinterlasst bitte hier und bei Kultur hoch N einen Kommentar mit einem Link zu eurem Blogeintrag. Bitte schreibt auch ein oder zwei Sätze zum Inhalt eures Blogartikels.
  • Wenn ihr euren eigenen Blogbeitrag in den sozialen Netzwerken teilt, nutzt unbedingt das Hashtag #KulturAlltagCorona. Damit sind alle zusammengehörigen Beiträge mit einem Klick auffindbar.
  • Bitte teilt unseren Aufruf zur Blogparade auf euren Kanälen in den sozialen Netzwerken.
  • Während der Blogparade werden wir alle Beiträge über Facebook und Twitter teilen.
  • Nach dem Ende der Blogparade werden wir alle Beiträge nochmal systematisch erfassen und eine Zusammenfassung erstellen.

Und nun viel Spaß und gutes Gelingen mit der Blogparade #KulturAlltagCoronaNeuer Alltag mit Corona in Kultur und Museum.

Was ist eine Blogparade?

Blogparaden sind Aktionen von Bloggern für Blogger, aber auch für bloggende Institutionen. Über Blogparaden tauscht man sich zu einem vorher definierten Thema aus und schafft dadurch Netzwerke. Dazu ist es aber nicht zwingend notwendig, selbst über einen Blog zu verfügen. In einem festgelegten Zeitraum sind alle dazu aufgefordert, Blogbeiträge zu dem fokussierten Thema einzureichen. Der Organisator der Blogparade kann dabei den Nichtbloggern anbieten, ihren Beitrag auf dem eigenen Blog als Gastbeitrag zu veröffentlichen.

Von einer Blogparade profitieren alle Teilnehmer. Zunächst einmal ist da der inhaltliche Austausch. So viel geballte Kompetenz zu einem Thema kann man sonst nur auf Fachtagungen vereinen. Dann sind da die Netzwerke, die aus einer Blogparade erwachsen können. Man lernt neue Blogs, Websites und Experten zum eigenen Themenspektrum kennen. Daraus können in der Zukunft weitere Kooperationen entstehen. Und nicht zuletzt ist es die verbesserte Reichweite und die positiven Effekte für die Suchmaschinenoptimierung, die Blogparaden für alle Teilnehmenden attraktiv machen.

Bisherige Beiträge

  1. Petra van Cronenburg |Künstlerin (29. Juni 2020): Museumsbesuch und die Lähmung danach
  2. Damian Kaufmann | Zeilenabstand.net (2. Juli 2020): Selbständig in der Kulturbranche: wie Corona den Alltag verändert
  3. Petra Wendholz | Kunstschule Zinnober (3. Juli 2020): Kunstschule im #KulturAlltagCorona
  4. Sandra Spiegler | Olaf Gulbransson Museum Tegernsee (3. Juli 2020): Olaf im Gras
  5. Wibke Ladwig | Sinn und Verstand Kommunikationswerkstatt (6. Juli 2020): Ein Besuch im Museum: Begegnung mit Originalen #KulturAlltagCorona
  6. Knut Knackstedt | Magier und Heilpraktiker (7. Juli 2020): Ora et corona – bete und arbeite… NICHT
  7. Birgit Baumann | Projektmanagerin und Gästeführerin (9. Juli 2020): Onlinemüdigkeit und Museumsaufatmen
  8. Eva Gramlich | TECHNOSEUM (14. Juli 2020): Angekommen in der neuen Normalität
  9. Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (22. Juli 2020): Mit Kulturgeschichte(n) die Corona-Zeit verkürzen
  10. Christos Smilanis | #kulturerhalten (24. Juli 2020): #Kulturerhalten im #KulturAlltagCorona
  11. Bodo Wolff | Musik Akademie Obergrafschaft (28. Juli 2020): Ich tausch’n bisschen Mut gegen tolle Aussicht
  12. Irina Doelitzsch-Kaufmann | Internationaler Arbeitskreis für Musik (30. Juli 2020): Zwischen Enttäuschung und Hoffen
  13. Lars Lichtenberg | Natureum Niederelbe + Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum (31. Juli 2020): „Lockdown“ überstanden – wie geht es weiter?
  14. Kristina Kraemer | Haus der Stadtgeschichte Waiblingen (1. August 2020): Projekt Janus
  15. Thomas Wolf | Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein (2. August 2020): „Neuer Alltag“ mit Corona in einem südwestfälischen Kreisarchiv
  16. Robert Werner | Deutsches Uhrenmuseum (6. August 2020): Museumsalltag einmal anders
  17. Nadine Ormo | KulturNatur (10. August 2020): In einer anderen Welt

Zur Zusammenfassung der Blogparade: Rückblick auf die Blogparade #KulturAlltagCorona

19 Kommentare zu “Blogparade #KulturAlltagCorona: Neuer Alltag mit Corona in Kultur und Museum

  1. Lieber Herr Kaufmann,

    es ist zu ärgerlich: Gerade eben sehe ich erst, dass es eine Blogparade zu diesem wichtigen, aktuellen Thema gibt. Gerne hätten wir auch einen Beitrag geliefert, aber bis Sonntag ist das leider nicht mehr zu machen.

    Vielleicht muss es genügen, quasi als Sinnbild, dass wir durch die Wiedereröffnung, die Hygienevorschriften, die Schulung unserer Kollegen und den umfangreichen Dokumentationsaufwand nicht mehr dazu gekommen sind, die Augen nach digitalen Vernetzungsmöglichkeiten offen zu halten und deshalb an der Blogparade nicht teilnehmen konnten. Reden wir es schön und betrachten es als „Mut zur Lücke“. Tatsächlich lässt uns die Alltagsarbeit im Moment kaum Zeit für Dinge außerhalb der Prioritäten.

    Herzliche Grüße aus dem Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen

    1. Wir nehmen gerne auch Nachzügler auf. Der Aufruf zur Blogparade ist vor allem bei Twitter weiter gereicht worden, wo das Deutsche Uhrenmuseum nach meiner Kenntnis keinen Account besitzt. Bei Facebook laufen solche Aufrufe erfahrungsgemäß nicht ganz so gut. Vielleicht ist es deshalb nicht bei Ihnen angekommen.

  2. Am Haus der Stadtgeschichte Waiblingen hat die Schließung und Wiedereröffnung dazu geführt, dass das Haus von Grund auf neu gedacht wird. „Projekt Janus“ ist aus unseren Erfahrungen der letzten Monate entstanden und wird getragen vom Bedürfnis, vieles von dem, was wir in der Krise richtig gemacht haben, in Zukunft zu verstetigen – und aus unseren Fehlern zu lernen.
    https://janus.hypotheses.org/18

    1. Vielen Dank für diesen sehr schönen Beitrag über das Projekt Janus. Aus der Not eine Tugend gemacht, so etwas gefällt mir und verdient Beachtung. Viel Glück bei der Umsetzung!

    1. Danke für diesen ersten Erfahrungsbericht aus einem Archiv! Das rundet das bisherige Bild ab. Besonders spannend finde ich die Tatsache, dass man sich die Dokumentation der Pandemie zur Aufgabe gemacht hat. Das habe ich auch schon von einigen Museen gelesen. Vielleicht ließe sich da mal ein gemeinsames Projekt realisieren. Und natürlich freue ich mich über die Fortschritte bei der Nutzung der digitalen Medien. Manchmal bringt eine Krise dann doch positive Aspekte hervor.

    1. Vielen Dank für die Mühe, noch einen Beitrag nachzureichen. Somit kann ich das Deutsche Uhrenmuseum noch in die Zusammenfassung der Blogparade aufnehmen, die heute online gehen wird. Ich glaube, dass die beschriebene Ambivalenz zwischen der Erleichterung, wieder arbeiten gehen zu können, und dem Fehlern der Unbekümmertheit uns noch lange begleiten wird. Sie prägt wohl den Alltag der meisten Menschen seit Wochen und ist nicht auf den Kultursektor beschränkt. Wir leben alle in einer Zeit des Hoffens und Bangens.

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