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Neustadt in Holstein – ein historischer Stadtrundgang

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Neustadt in Holstein - Binnenwasser
Neustadt in Holstein – Blick über das Binnenwasser mit Pagodenspeicher und Turm der Stadtkirche – Foto: Ralf Urbschat

Kleinstadtidylle an der Ostsee

Kleine pittoreske Städte haben es mir schon immer angetan. Durch Altstädte wie in Quedlinburg, Goslar, Soest, Limburg, Marburg, Bamberg oder Lüneburg zu schlendern, kann etwas Berauschendes und Entschleunigendes mit sich bringen. An allen Ecken entdeckt man neue Details an historischen Fachwerk- oder Backsteingebäuden. Majestätisch ragen Kirchtürme aus dem Häusergewirr heraus oder thronen erhöht über den engen Altstadtgassen. Wenn die Sonne untergegangen ist, erzeugen altertümlich wirkende Laternen eine besondere Atmosphäre in den Straßenzügen. Von all dem besitzt die Stadt Neustadt in Holstein – etwa 30 km nördlich von Lübeck, direkt an der Ostsee unweit der hügeligen und seenreichen Holsteinischen Schweiz gelegen – zwar nicht im Überfluss, aber doch in einem bescheidenen Rahmen. Besonders beschaulich wirkt dabei die Lage der Stadt unmittelbar am Wasser – mit altem Fischereihafen und einem Ostseearm, der als Binnenwasser bezeichnet wird.

Lust auf einen Rundgang durch die Stadt mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten? Das machen wir aber nicht auf die geläufige Art und Weise anhand des heutigen Stadtbildes. Ich möchte diese Tour als historischen Stadtrundgang mit alten Stadtansichten angehen. Auf diese Weise entdeckt man seine Stadt ganz neu und auch der nicht ortskundige Besucher wird angeregt, sich der Stadt auf eine nicht alltägliche Weise zu nähern.

Fakten über Neustadt – past and present

Neustadt ist eine mittelalterliche Stadtgründung des Grafen Adolf IV. von Schauenburg zwischen 1239 und 1244 und ähnelt damit anderen holsteinischen Städten wie Kiel oder Heiligenhafen. Die Altstadt weist das für die ostelbischen Neugründungen des Hochmittelalters typische regelmäßige Straßennetz mit großem zentralen Marktplatz auf. Unmittelbar an der Ostsee gelegen, sollte Neustadt als wirtschaftlicher Mittelpunkt für die Siedlungsbewegung im südlichen Wagrien dienen. Das Straßenbild ist weitgehend von traufständigen Bauten des frühen 19. Jahrhunderts geprägt. 1817 vernichtete ein Stadtbrand den größten Teil der Gebäude der Altstadt. Es überrascht daher nicht, dass der Klassizismus in der Architektur der Stadt sehr präsent ist.

Neustadt in Holstein - Stadtplan von 1649
Neustadt in Holstein – Stadtplan von 1649

Neustadt besitzt heute rund 16.000 Einwohner, wobei die Seebäder Pelzerhaken und Rettin eingemeindet sind. In den Sommermonaten wächst die Stadt durch Touristen um ein Vielfaches. Ein quirliges Treiben ist vorwiegend entlang der Hafenpromenade zu verzeichnen. Überhaupt ist das Wasser – allen voran die Ostsee – das große Kapital der Stadt. Neustadt punktet nicht nur durch das reizvolle Nebeneinander von Altstadt und Wasser, sondern mit einer sehr abwechslungsreichen Flaniermeile, die vom sogenannten Binnenwasser über den Hafen und den Jungfernstieg bis zum Neustädter Strand und weiter über eine Steilküste bis nach Pelzerhaken und Rettin führt. Unzählige Male habe ich diesen Weg in meiner Jugend mit dem Rad oder zu Fuß bezwungen.

Ein historischer Rundgang durch die Altstadt

Rund um den Marktplatz

Wir starten unseren historischen Rundgang im Zentrum der kleinen Stadt, dem weitläufigen, rechteckigen Marktplatz. Die Nordseite des Platzes kleidet bis heute das etwas gedrungen wirkende klassizistische Rathaus, das nach dem Stadtbrand von 1817 an neuer Stelle errichtet wurde. Der mittelalterliche Vorgänger stand an der gegenüberliegenden Marktseite frei auf dem großen Platz – vis-à-vis zur Stadtkirche. Der die Südseite des Marktplatzes einnehmende Sakralbau wurde bereits mit der Stadtgründung begonnen und gehört zu den frühen Backsteinbauten Ostholsteins. Als Pseudobasilika ohne belichteten Obergaden verfügt die Kirche über einen seltenen Bautypus.

Neustadt in Holstein - Marktplatz mit Rathaus
Marktplatz mit Pferdegespann – dahinter das klassizistische Rathaus, das kurz nach dem Stadtbrand von 1817 errichtet wurde

Der Blick vom Marktplatz in die Kremper Straße – heute Fußgängerzone – zeigt an deren Ende das Kremper Tor. Es ist das einzige erhaltene mittelalterliche Stadttor in Holstein außerhalb Lübecks und ein Wahrzeichen von Neustadt. Historische Aufnahmen des Tores mögen für Neustädter etwas befremdlich anmuten, denn erst 1907 wurde das ursprüngliche Erscheinungsbild rekonstruiert. Die meisten Neustädter kennen es ausschließlich mit den damals erneuerten Staffelgiebeln. Heute befindet sich im Kremper Tor das kleine, aber feine Stadtmuseum zeiTTor. Wie alle mittelalterlichen Städte besaß Neustadt früher mehrere Zugänge in die Stadt. Brücktor und Hochtor sind im 19. Jahrhundert allerdings geschleift worden. Die Standorte sind aber noch heute mithilfe der Straßennamen lokalisierbar.

Neustadt in Holstein - Kremper Straße mit Kremper Tor
Kremper Straße – das Kremper Tor in seiner heutigen Gestalt mit den 1907 rekonstruierten Staffelgiebeln

Vom Markt führen mehrere Straßen herunter zum Hafen bzw. Binnenwasser: Fischerstraße, Brückstraße, Burgstraße und Klosterstraße. In den drei erstgenannten finden sich noch zahlreiche Beispiele historischer Bebauung des 19. Jahrhunderts. Die Klosterstraße darf man dagegen trotz ihres vielversprechenden Namens getrost auslassen. Sie führt vorbei am Klosterhof, der heute einen großen Parkplatz beherbergt. Vom ehemaligen Kloster an dieser Stelle wissen wir aus baulicher und historischer Sicht nicht viel. Es handelte sich um eine Gründung der Augustinerinnen aus den 1230er Jahren. Nach der Reformation verfiel das Kloster. Die letzten baulichen Reste auf dem Areal wurden 1964 abgerissen.

Binnenwasser und Hafen

Das Neustädter Binnenwasser ist ein Brackwassersee, der an seiner Südseite über einen schmalen Durchbruch mit der Ostsee verbunden ist. Süßwasserzulauf erhält das Binnenwasser durch die Kremper Au, Lachsau und den Mühlenbach – Bäche, die sich wild-romantisch durch das bewaldete ostholsteinische Hügelland schlängeln und in meiner Kindheit ein beliebtes Ausflugsziel für Abenteuerspiele gewesen sind. Die Promenade entlang des Binnenwassers liegt etwas abseits der Touristenrouten und lässt die Natur in die Stadt eindringen. Nur wenige Schritte von der Altstadt kann man hier wundervolle Sonnenuntergänge in einem Naturschutzgebiet erleben.

Dort, wo Binnenwasser und Ostsee zusammenkommen, überquert die Hafenbrücke das Wasser. Ein wenig ist diese Stelle der heimliche Mittelpunkt von Neustadt. Nach Süden zieht sich beiderseits des Ufers der kleine charmante Hafen mit seinen Fischkuttern und Jachten entlang, um am Horizont allmählich über die Neustädter Bucht in die Lübecker Bucht und die Ostsee überzugehen. Nach Norden hat man einen freien Blick auf das Binnenwasser und die wenige Kilometer nördlich gelegene Basilika von Altenkrempe, ein Kleinod der Backsteinromanik und einer der ältesten Backsteinbauten Norddeutschlands überhaupt. Gen Osten steigt die Brückstraße durch die Altstadt zum Marktplatz hin an. Und nach Westen führt die Lienaustraße aus der Stadt Richtung Lübeck und Eutin: Von den gewaltigen Speicherbauten, die hier insbesondere im 19. Jahrhundert in Hafennähe entstanden, hat sich bedauerlicherweise nur wenig erhalten.

Neustadt in Holstein - Stadtansicht mit Hafenbrücke und Brückstraßee
Hafenbrücke und Brückstraße, im Hintergrund der Turm der Stadtkirche auf dem erhöht liegenden Marktplatz – die eiserne Hafenbrücke entstand 1867 und wurde 1938/39 durch einen verkehrsgerechten Neubau ersetzt – links das 1897 erbaute Wohnhaus J. H. Petersen, rechts das klassizistische Wohnhaus Krah (in den 1950er Jahren abgerissen)

An dieser zentralen Stelle steht weiterhin das zweite Wahrzeichen Neustadts, der sogenannte Pagodenspeicher. Der Name des Kornspeichers aus dem Jahre 1830 rührt von der mehrfach gestaffelten, fast tollkühnen Dachkonstruktion her. In Steinwurfweite ergänzt eine sehr markante, mehrarmige Straßenlaterne – eine Kopie der historischen Situation vom Marktplatz – die Szenerie unmittelbar am Ufer des Binnenwassers. Es mag wenig überraschen, dass sich hier und entlang der Hafenpromenade vielseitige Gastronomie angesiedelt hat. Fangfrischen Fisch und schmackhafte Fischbrötchen erhält man hier auf Schritt und Tritt.

Neustadt in Holstein - Hafen
Dreimastbark im Neustädter Hafen – in der Bildmitte dahinter das noch heute existente Gebäude des Königlichen Hauptzollamtes von 1844 in der Fischerstraße

Außerhalb der Stadttore

Wer sich einzig auf die Altstadt und den Hafen von Neustadt beschränkt, verpasst einige Höhepunkte der Stadtgeschichte. Überquert man die Hafenbrücke, so kommt man zunächst am klassizistischen Brückeneinnehmerhaus von 1842 vorbei. Folgt man der Lienaustraße nur wenige Meter stadtauswärts, so muss man schon sehr achtsam sein, um linker Hand etwas zurückversetzt nicht den zweiten mittelalterlichen Kirchenbau Neustadts zu übersehen. Bei dem kleinen einschiffigen Kirchlein handelt es sich um die außerhalb der Stadtmauern für Reisende errichtete, spätmittelalterliche Kapelle des 1344 gegründeten Hospitals zum Heiligen Geist.

Und was würde man in der anschließenden Bahnhofstraße erwarten? Richtig, einen Bahnhof! Vielerorts sind diese verschwunden, umgebaut oder Nachkriegsbauten gewichen. Nicht so in Neustadt, wo ein ansehnliches Bahnhofsgebäude von der 1866 eröffneten ersten Strecke von Neustadt über Eutin nach Neumünster zeugt. 1881 erfolgte die Verlängerung der Bahnlinie nach Oldenburg. Die sogenannte Bäderstrecke nach Lübeck wurde dagegen erst 1928 eröffnet. Die Verbindung Richtung Eutin ist 1982 eingestellt worden, die Schienen sind abgetragen.

Neustadt in Holstein - Bahnhof
Das Bahnhofsgebäude der 1866 eröffneten Bahnlinie nach Neumünster

Szenenwechsel an den nördlichen Ausgang der Altstadt: Verlässt man den historischen Ortskern durch das Kremper Tor und folgt der Straße ein kurzes Stück, so steht man recht unvermittelt vor einer herrschaftlichen Gutsanlage, die man so nicht mitten in der Stadt, sondern auf dem holsteinischen Land vermuten würde. Der Marienhof entstand ab 1831 an der Straße nach Oldenburg und beherbergt heute im Haupthaus und den Wirtschaftsgebäuden aus Fachwerk ein Restaurant sowie ein Café. Antikes und Kunst sind in Boutiquen zu erstehen. Ausstellungen, Kunst- und Handwerkermärkte finden ebenfalls regelmäßig statt.

Neustadt, meine Heimatstadt

Warum habe ich ausgerechnet Neustadt für die Blogparade Die schönsten Kleinstädte in Deutschland ausgewählt und vorgestellt? Ganz schlicht und einfach: Sie ist für mich so etwas wie meine Heimatstadt, in der ich zwar nicht geboren wurde, aber meine Schulzeit und Jugend verbracht habe. Das verbindet und verklärt auch ein wenig. Überraschend habe ich in den vergangenen Jahren festgestellt, dass Neustadt weitaus attraktiver ist, als man es so als Heranwachsender wahrnimmt. Da wirkte die Stadt auf mich gewöhnlich, weil eben täglich präsent. Die große Anzahl Touristen, die vorwiegend im Sommer entlang des charmanten Hafens flaniert, bezeugt aber, dass Neustadt viel mehr Anziehungskraft besitzt, als es mir früher bewusst war. Aber noch kann sich Neustadt seinen kleinstädtischen Charme einer mittelalterlichen Gründung bewahren, während die umgebenden Seebäder wie Grömitz, Kellenhusen, Dahme, Sierksdorf oder Scharbeutz ein ganz anderes Gepräge aufweisen.

Neustadt ist lebenswert. Hier lebt man gut, wo andere Urlaub machen. Die Ostsee, der Strand, die Seenlandschaft der Holsteinischen Schweiz, das UNESCO-Weltkulturerbe Lübeck – alles in unmittelbarer Nachbarschaft gelegen. Ich glaube, nicht zuletzt meiner Zeit in Neustadt habe ich zu verdanken, dass ich mich bis heute zu Kleinstädten hingezogen fühle und gerne in ihnen lebe und sie besuche. Ein Stück heile Welt, ohne sich von der großen Welt abgehängt zu fühlen. Ist es Zufall, dass ich heute wieder so wohne?

Neustadt in Holstein in alten Ansichten

Da ich noch familiäre Bezüge zu Neustadt besitze, habe ich im letzten Jahr für einen privaten Anlass ein kleines Buch layoutet: Neustadt in Holstein in alten Ansichten. Dabei habe ich viel über die Stadtgeschichte gelernt, was mir offensichtlich in meiner Jugendzeit entgangen ist. Die Recherche war aufwendig, aber lohnenswert. Im Folgenden zeige ich einen kleinen Auszug aus diesem Büchlein.

Weitergehende historische Informationen findet man auf der Website Erinnerungen an Neustadt/Holstein von Thomas Schwarz. Sie zeigt eine überwältigende Anzahl an historischen Fotografien über Neustadt, die jüngst auch Gegenstand einer Ausstellung im Stadtmuseum waren. Vor dieser Akribie ziehe ich meinen Hut. Ohne diese Arbeit wären weder mein kleines Buch noch dieser Blogartikel möglich gewesen. Solch ehrenamtlichem Engagement ist es zu verdanken, dass Städte wie Neustadt sich ihrer vielfältigen Geschichte bewusst werden.

14 Kommentare zu “Neustadt in Holstein – ein historischer Stadtrundgang”

  1. Lieber Damian,
    dein Beitrag über deine Heimatstadt ist etwas ganz Besonderes! Ich liebe diese alten Fotos. Heute habe ich zufällig Fotos aus der Zeit von um 1920 vom Rheinhochwasser in Boppard in einer Ausstellung gesehen. Da ging mir als Bopparderin das Herz auf. Genau so muss es den Menschen in deiner Stadt bei dem Büchlein gehen.

    Viele Grüße
    Renate

    1. Danke, Renate. Das Thema war auch wirklich auf mich zugeschnitten. Und historische Fotos verleihen der Szenerie einen ganz eigenen Charme. Mittlerweile findet man in einigen Städten ebensolche Rundgänge entweder mit Tafeln oder als App umgesetzt. Der Vergleich zwischen heute und damals ist meist sehr lehrreich und dokumentiert, wie sehr sich unser Umfeld und unser Leben verändern. Die Fotos aus Neustadt sind übrigens alle um 1900 entstanden, lediglich die Abbildung des Kremper Tores dürfte ein paar Jahre jünger sein.

  2. Lieber Damian, was für ein famoser Beitrag. Da habe ich mir nun ein Lesezeichen gesetzt und werde sicher noch öfter darauf zurückkommen. Klasse, herzlichen Dank, Stefanie

    1. Vielen Dank für die Blumen, Stefanie. Ich glaube, Leidenschaft ist ein wesentlicher Faktor, um eine Sache gut zu machen. Das gilt sicher auch für Blogbeiträge.

  3. Hallo Damian, Ende September 2019 wird eine neue Neustadt-Ausstellung im Museum zeiTTor stattfinden.
    (Arbeits-)Titel „Neustadt von Oben“
    Es werden über 150 Luftbilder und natürlich viele andere alte Bilder gezeigt. Insgesamt über 1500 Bilder aus allen Bereichen.
    Gruß Thomas Schwarz

    1. Danke für den Hinweis, Thomas! Ob ich zu der Zeit in Neustadt weilen kann, weiß ich nicht, aber schönen Gruß an Frank Wilschewski, dem Leiter des Museums.

  4. Hallo Damian, vielen Dank für den Gruß, ist angekommen. Mir geht es wie dir: Die Attraktivität Neustadts mit seinen kleinen und großen Geschichtchen ist mir erst später bewusst geworden. Wie schön, dass du darüber berichtest! Viel Spaß und Erfolg weiterhin dabei.

    1. Hallo Frank, ich beobachte die Geschichte Neustadts unregelmäßig aus der Ferne und bin natürlich auch gelegentlich vor Ort. Wie immer reicht die Zeit nicht, alles zu erledigen. Dabei müsste ich unbedingt mal bei dir im Museum vorbeischauen.

  5. Hallo Damian,
    gab es 1955 eine Grundschule hinter dem Tor?
    Ich würde 55 in Neustadt eingeschult.Wohnte damals auf dem Langacker.
    Fred

    1. Hallo Fred,

      ich bin erst Ende der 70er nach Neustadt gekommen. Damals gab es zwei Grundschulen. Eine davon war die Hochtor-Grundschule, die ihren Namen dadurch trug, dass sie in der Nähe dieses ehemaligen Stadttores lag. Ich gehe aber mal davon aus, dass du das existierende Kremper Tor meinst. Dort kenne ich keine Grundschule.

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