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Das Nowotny-Denkmal in Epe – zum Wandel der Erinnerungskultur

Posted on – zuletzt aktualisiert am 21. Dezember 2017
Mahnmal Walter Nowotny in Epe
Das Mahnmal Walter Nowotny in Epe, wie es sich seit Dezember 2017 präsentiert – Quelle: Quadrassel/Wikimedia, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Ein Kriegerdenkmal für den Jagdflieger Walter Nowotny

Der Österreicher Walter Nowotny war mit 258 Abschüssen einer der erfolgreichsten – oder auch tödlichsten – Jagdflieger der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Am 8. November 1944 wurde er in der Nähe der Stadt Bramsche im Osnabrücker Land beim Landeanflug auf den Militärflugplatz Achmer in einer Messerschmitt Me 262 abgeschossen. An der Absturzstelle östlich der Bauerschaft Epe schuf man ein Denkmal mit einigen Trümmerresten seines Flugzeuges und der Inschrift (in der ursprünglichen Fassung wurde auch der Führer genannt):

Hier fiel am 8.11.1944 nach 258 Luftsiegen der Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten, Major Walter Nowotny, für Volk und Vaterland.

Das Denkmal liegt schwer auffindbar abseits der üblichen Verkehrswege und wäre sicher längst in Vergessenheit geraten, wenn Nowotny kein NSDAP-Mitglied und glühender Anhänger des Nazi-Regimes gewesen wäre. Ein Star der NS-Propaganda! Seinem heldenhaften Tod widmete die Deutsche Wochenschau einen längeren Abschnitt. So verwundert es nicht, dass sich an jener Stelle bei Epe immer wieder Rechtsgesinnte einfinden. Auch ein frisches Gesteck der Traditionsgemeinschaft Westfalengeschwader wird dort an Nowotnys Todestag regelmäßig gesichtet. Die kontroverse Diskussion um die Gedenkstätte entfachte erneut im Frühjahr dieses Jahres durch einen Artikel der taz. Dieser berichtete kritisch über den rechten Kult um Nowotny, der nicht nur in Epe, sondern auch an seinem Grab in Wien und im Internet zu finden ist. Die Österreicher haben übrigens 2003 der Grabstelle Walter Nowotnys in Wien den Ehrenstatus aberkannt.

Bramsches Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe

In Bramsche hat dagegen eine kritische Auseinandersetzung mit dem Erbe des NS-Regimes in Hinblick auf die Gedenkstätte in Epe erst gerade begonnen. Bürgermeister Heiner Pahlmann betont hierbei, dass Bramsche keine geschichtsvergessene Stadt sei. Die Presseberichte haben unerwartete Resonanz hervorgerufen. So sind der Redaktion der NOZ mehrere Briefe mit teilweise extremen Positionen zugegangen:  Eine anonyme Nachricht, die sich deutlich für den Erhalt des Nowotny-Denkmals ausspricht, ist mit „NPD Deutschland“ unterzeichnet. In einem weiteren Schreiben, offenbar verfasst von einem ehemaligen niederländischen NATO-Angehörigen, wird es als „Schandfleck für Bramsche“ bezeichnet. Ein anderer Leser schickte gar einen Brief nach Raanana, der Partnerstadt Bramsches in Israel, mit der Frage, ob man dort darüber informiert sei, dass man in Bramsche ein Nazi-Monument pflege.

Wie soll man umgehen mit einem Kriegerdenkmal, das als kriegsverherrlichend gedeutet und entsprechend auch von rechtskonservativen Gruppierungen frequentiert wird? Ist ein solches Denkmal nicht auch ein Baustein unserer Geschichte, der zum Verständnis und zu einem kritischen Umgang mit der eigenen Vergangenheit beitragen kann? Ist es legitim, ein solches zu entfernen? Oder ist ein Kompromiss in Form einer Kontextualisierung denkbar, die zum Beispiel durch eine erläuternde Tafel umgesetzt werden könnte? Derartige Fragen musste sich das eingesetzte Gremium stellen, welches einen Vorschlag zum zukünftigen Umgang mit der Stätte erarbeitete.

Zunächst traf der Arbeitskreis aber einen kommunikationstechnisch im höchsten Maße fragwürdigen Beschluss. Es war vorgesehen, die Ergebnisse der in der Presse präzise angekündigten Sitzungen des Gremiums geheimzuhalten. Die gleichzeitige Entfernung der Schrifttafel am Denkmal, die erst im Nachklang als Vorsichtsmaßnahme gegen mögliche Souvenirjäger erklärt wurde, hat in den sozialen Medien die Spekulationen über den Verbleib der Tafel hochkochen lassen. Auf diese Weise schafft man kein Vertrauen in kommende Entscheidungen. Wünschenswert wäre es, die Bevölkerung – zumindest den Teil, der willens ist, in einen konstruktiven Dialog mit der sensiblen Problematik einzutreten – in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.

Vom Denkmal zum Mahnmal

Nach kontroversen öffentlichen Diskussionen haben die Mitglieder des Gremiums schließlich ein Lösungskonzept zum Umgang mit dem umstrittenen Nowotny-Denkmal in Epe präsentiert. Lediglich der Stadtrat von Bramsche muss noch zustimmen. Von den drei grundsätzlichen Möglichkeiten – unveränderter Erhalt, ersatzloser Abriss sowie kommentierende Ergänzung – entschied man sich für den Mittelweg. Zukünftig soll folgender Text am Denkmal zu lesen sein:

Dieses Mahnmal war ursprünglich ein Gedenkstein für den an dieser Stelle abgestürzten Jagdflieger Walter Nowotny. Der Stein wurde noch vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs aufgestellt und Ende der 50er Jahre von der damaligen Gemeinde Epe wiederhergerichtet. Er trug folgende Inschrift:

„Hier fiel am 8.11.1944 nach 258 Luftsiegen der Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten Major Walter Nowotny für Führer, Volk und Vaterland – geb. 7.12.1920 Gmünd/Oestr.“

Das Wort „Führer“ wurde bei der Wiederherrichtung aus dem Text weggelassen.

Dieser Gedenkstein dokumentierte in der ersten Nachkriegszeit eine Form der Erinnerungskultur, der wir nach unserem heutigen Wissen und Gewissen widersprechen. Jetzt mahnt er uns, nicht vermeintlicher Kriegshelden zu gedenken, die Teil eines Unrechtsregimes waren.

Wir gedenken stattdessen der Opfer des Krieges und der Menschen, die Widerstand gegen die menschenverachtende nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft geleistet haben.

Stadt Bramsche
im August 2017

Die Entscheidung, das Denkmal zu einem Mahnmal gegen jegliche Art der Kriegsverherrlichung umzudeuten, ist richtig und überfällig, weil sie dem sensiblen Thema gerecht wird, ohne die Geschichte des Denkmals zu negieren. Dieses Vorgehen illustriert den Wandel der Erinnerungskultur in unserer Gesellschaft und macht den Weg frei für die Entideologisierung des Ortes. Diskutieren ließe sich, ob die Entfernung der bisherigen Schrifttafel unumgänglich war oder eine Ergänzung dem substanziellen Denkmalwert nicht gerechter geworden wäre.

Die öffentliche Debatte um das Mahnmal

Ob die öffentliche Debatte durch die Kontextualisierung des Denkmals und die Umwidmung zum Mahnmal verstummen wird, bleibt abzuwarten. Das Thema wird auch unter der Bramscher Bevölkerung sehr emotional geführt. Gerade in den sozialen Medien werden derartige Kontroversen mit verhärteten Fronten geführt. Einige Schreiber versuchen, die Diskussion politisch und ideologisch zu instrumentalisieren. Dabei verkennen die Kommentatoren nicht selten, dass es sich hierbei im Kern nicht um einen politischen, sondern vielmehr um einen gesellschaftlichen Diskurs handelt. Ebenso bleibt die Unsicherheit, ob die geplante Informationstafel lange Bestand haben wird und die beabsichtigte Wirkung, das Denkmal dem NS-Kult zu entziehen, entfalten kann.

In einer Bramscher Facebook-Gruppe wurde jüngst eine umfangreiche und lebhafte Diskussion zum Thema Nowotny-Denkmal gelöscht. Was die Administratoren dazu bewog, blieb trotz Nachfragen unbeantwortet. Das ist nicht nur bedauerlich, sondern hinsichtlich der Unterdrückung des notwendigen öffentlichen Diskurses bedenklich. Auf diese Weise wird die öffentliche Meinungsbildung manipuliert. Diejenigen, die die kritische Auseinandersetzung mit der Thematik der Erinnerungskultur durch unpassende und beleidigende Einwürfe zu verhindern trachten, haben durch die Löschung ihr Ziel gewiss erreicht. Hier sehe ich die Administratoren einer solchen Gruppe in der Verantwortung, der sie alles andere als gerecht wurden.

Update (21.12.17): Im Dezember 2017 ist die beschlossene Umgestaltung des Denkmals zum Mahnmal für die Opfer des Krieges und zur Erinnerung an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft umgesetzt worden. Das Resultat ist zwar inhaltlich überzeugend, tat dem Ort aber in seiner optischen Wirkung nicht wirklich ansprechend. Bewuchs, Umzäunung und Weg sind verschwunden, sodass das Mahnmal stelenartig und einsam in der Landschaft steht.

25 Kommentare zu “Das Nowotny-Denkmal in Epe – zum Wandel der Erinnerungskultur

  1. Was bedenklich? Immer diese verdammten besserwisser und Gutmenschen. Das Denkmal steht da 60 Jahre und das war gut so. Niemand hatbdas Recht einer Umwidmung!

    1. Nein, Herr Barkau, das war nicht gut so. Ihr Kommentar zeigt doch nachdrücklich auf, dass die kritische Auseinandersetzung mit derartigen Denkmälern nötig ist. Daran ändert sich auch nichts, wenn Sie andere beleidigen, die etwas mehr Weitsicht bei sensiblen Themen an den Tag legen als Sie.

  2. Gute Entscheidung, hätte aber auch konsequenter ausfallen können! 258 Anschüsse für eine grauenhafte Sache werden immer noch wie eine sportliche Höchstleistung verehrt und bewertet! Hat ein mindestens 258facher Mörder so eine Verehrung verdient?

    1. Einen Soldaten, der seine Pflicht tat, als Mörder zu bezeichnen ist einfach beschämend und zeigt in welchem Geiste sie erzogen wurden, Pfui.

  3. Ich finde es mehr als beschämend wie hier mit den Gefallenen umgegangen wird. Jeder hat vorfahren die im Krieg waren. Hasst igr die denn dann alle?
    Das gehört zu unserer Geschichte und ja es USt toll solche Stätten zum Gedenken zu haben.

    1. Ich glaube, da haben Sie etwas gründlich missverstanden. Hier geht es nicht um Hass oder Sympathie. Die Entscheidung des Stadtrates – die noch morgen erfolgen muss – dürfte kaum auf den Menschen Nowotny bezogen sein. Es geht darum, wie wir in Zukunft verantwortungsvoll mit kriegsverherrlichenden Stätten umgehen wollen. Wie kann man das Denkmal in einen Kontext stellen, der weder die einzelne Person verteufelt, noch den Krieg und die nationalistische Zeit verharmlost. Die Stätte als Gedenkort bleibt doch erhalten, sie lenkt den Blick nur auf einen anderen Aspekt, der der gesellschaftlichen Verantwortung gerechter wird.

  4. Der Rat hat den Empfehlungen des Arbeitskreises folgend entschieden: Bramsche wird ein neues Mahnmal erhalten. Die Umgebung um den Stein in Epe wird pflegeleicht gestaltet und es wird eine neue Tafel mit der folgenden Inschrift geben: Dieses Mahnmal war ursprünglich ein Gedenkstein für den an dieser Stelle abgestürzten Jagdflieger Walter Nowotny. Der Stein wurde noch vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs aufgestellt und Ende der 50er Jahre von der damaligen Gemeinde Epe wiederhergerichtet. Er trug folgende Inschrift:

    „Hier fiel am 8.11.1944 nach 258 Luftsiegen der Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brilanten Major Walter Nowotny für Führer, Volk und Vaterland geb. 7.12.1920 Gmünd/Oestr.“

    Das Wort „Führer“ wurde bei der Wiederherrichtung aus dem Text weggelassen.

    Dieser Gedenkstein dokumentierte in der ersten Nachkriegszeit eine Form der Erinnerungskultur, der wir nach unserem heutigen Wissen und Gewissen widersprechen. Jetzt mahnt er uns, nicht vermeintlicher Kriegshelden zu gedenken, die Teil eines Unrechtsregimes waren.

    Wir gedenken stattdessen der Opfer des Krieges und der Menschen, die Widerstand gegen die menschenverachtende nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft geleistet haben.

    Stadt Bramsche

    im August 2017

  5. Das Thema wird auch unter der Bramscher Bevölkerung sehr emotional geführt. In der von Andreas Rösner gegründeten und administrierten Facebook-Gruppe „Bramsche… hier bin ich Zuhause“ wurde der jüngste NOZ-Artikel zum Thema Nowotny-Denkmal aufgegriffen. In einem kurzen Statement sprach ich mich zunächst gegen jegliche Art von kriegsverherrlichenden Gedenkstätten aus, womit ich mich von den zum Teil rechtspopulistischen und aggressiven Meinungsäußerungen pro Denkmal deutlich zu distanzieren versuchte. Irritierend ist allerdings, dass dies zur sofortigen Löschung des Kommentars und meinem Ausschluss aus der Gruppe führte. Wer dies warum veranlasste, blieb trotz Nachfrage offen. Es drängt sich allerdings vehement der Eindruck auf, dass hier anders lautende Ansichten konsequent unterdrückt werden sollten.

    Ich möchte das sie meinen Namen aus Ihrem Beitrag entfernen!
    Erstens haben wir Gruppenrichtlinien in unserer Facebookgruppe ,zweitens auch mehrere Admins.
    Da ich nicht nachvollziehen kann weswegen Sie der Gruppe verwiesen wurden,müssen Sie mich hier nicht Namentlich erwähnen.
    Mfg

    1. Ich habe jetzt Ihren Namen im Beitrag editiert, weil er mir nicht mehr von Relevanz erscheint. Warum ich damals aus der Gruppe verbannt wurde, dass hätten Sie aber beantworten müssen. Schließlich hatte ich damals persönlich bei Ihnen nachgefragt, aber niemals eine Antwort erhalten. Den jetzigen Hinweis auf die Gruppenregeln verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht. In welcher Form soll ich dagegen verstoßen haben?

      Ebensowenig verstehe ich nun aber Ihre Veröffentlichung dieses Kommentars unter meinem Blogbeitrag. Untergräbt das nicht die eigentliche Intention?

  6. Ich fand diese Anmerkung zu besagtem Jagdflieger:

    Den Respekt, den ein erfolgreicher Jagdflieger im 2. Weltkrieg bei seinen Gegnern genoss, kann man heute nur mehr schwer nachvollziehen. Darum ist dieser zeitgenössische Text des französischen Fliegerasses Pierre Clostermann, 18 Abschüsse** im Dienste der Royal Air Force (freie franz. Streitkräfte), besonders interessant. Er schrieb in seinem Buch „Die große Arena“:
    „Walter Nowotny ist gefallen … Sein Name fällt an diesem Abend oft im Gespräch in der Messe. Wir sprechen von ihm ohne Groll und Haß. Jeder ruft in einem Ton der Achtung, ja beinahe der Zuneigung, die Erinnerung wieder herauf, die ihn mit ihm verbindet. Es ist das erste Mal, daß ich diesen Ton in der RAF vernehme; zum erstenmal auch erlebe ich, wie sich eine merkwürdige Solidarität zwischen allen Jägern offen Ausdruck gibt, eine Verbundenheit jenseits der einzelnen Tragödien und jenseits aller Vorurteile … Wir grüßen heute einen tapferen Feind, den das Schicksal ereilt hat, erklären Nowotny zu einem der Unseren, der teil hatte an unserer Welt, in der weder Ideologien noch Haß, noch Grenzen zählen. Diese Kameradschaft hat nichts zu tun mit Patriotismus, Demokratie, Nationalsozialismus oder dem Gedanken an die Menschheit. Alle spüren das heute instinktiv. Die die Achseln zucken, können es nicht verstehen – sie sind keine Jagdflieger … Schade, daß dieser Typ nicht unsere Uniform trug. Er wäre ein feiner Kerl gewesen.“

    Dazu braucht man sicherlich nichts mehr ergänzen. Bleibt nur noch die Frage, wann alle sog. „Kriegerdenkmäler“ aller Kriege beseitigt werden – und die Frage, ob wir damit den jungen Menschen gerecht werden, die damals gestorben sind.

    1. Mich würde interessieren, welche Quelle diesem Zitat zugrunde liegt.

      Übrigens: Es geht nicht darum Kriegerdenkmäler zu entfernen, sondern sie in einen kritischen Kontext einzubetten.

      1. Die Quelle finden Sie unter nachstehender Adresse:
        https://www.doppeladler.com/misc/nowotny.htm
        Wie ich der Berichterstattung entnommen habe, war die Textänderung auf dem Gedenkstein ein Kompromiss am Ende einer Debatte, in der auch die Beseitigung gefordert worden war. Wie werden all die anderen Soldatendenkmäler in einen kritischen Kontext eingebettet? In jeder Gemeinde finden wir sie noch heute im Gedenken gefallener, meist sehr junger Menschen aller Kriege, die genau so von ihrer Zeit und ihrem Umfeld geprägt wurden, wie auch wir von unserer Zeit und unserem Umfeld geprägt sind.

        1. Da muss jede Gemeinde ihren eigenen Weg finden, zumal man nicht alle Denkmäler über einen Kamm scheren kann. Die meisten sind doch zum stillen Gedenken für die Gefallenen entstanden. Im Falle des Denkmals für Nowotny in Epe lag der Fall allerdings anders. Er wurde dafür geehrt, dass er besonders viele Feinde getötet hat. Man muss kein Pazifist sein, um eine solche Verherrlichung des Krieges zu verurteilen.

          1. Vielleicht wurde Nowotny von seinem Kameraden geehrt weil er ein guter Väterlicher Kommodore war. Deshalb haben diese im Zeichen der Trauer diesen Gedenkstein an der Absturzstelle gesetzt. Das kommt Linken wie Ihnen nicht in den Sinn.

            1. Ob er ein guter Kommodore war, steht doch hier gar nicht zur Debatte, sondern die Frage, wie wir heute mit solchen kriegsverherrlichenden Denkmälern umgehen wollen. Und ein Hinweis nebenbei: Menschen, die sich mit Erinnerungskultur auseinandersetzen, sind nicht zwangsläufig links, was auch immer das konkret bedeuten mag.

  7. Ich finde es beschämend was aus dem Denkmal geworden ist, man kann wie alles heutzutage alles zerreden und halbherzig was machen. Man kann seine Geschichte nicht auslöschen, warum auch sollte man das. Aber meist schreiben die Sieger diese…..

    1. Niemand möchte die Geschichte des Denkmals auslöschen. Ganz im Gegenteil geht es darum, es einzuordnen, zu kontextualisieren. Als Verherrlichung des Krieges konnte es jedenfalls nicht so stehen bleiben, wie es zuletzt der Fall war. Erinnerungskultur bedeutet Verantwortung und Verantwortung erfordert Reflexion. Das sollte sichtbar werden.

      1. Linkes Geschwafel, warum musste jede Pflanze entfernt werden? Warum das Denkmal so unansehnlich wie möglich umzugestalten. Das gibt’s auch nur im neuem linken Deutschland.

        1. Und das fällt Ihnen nun nach 8 Jahren auf, Herr Eden? Wollen Sie Ihre weltanschaulichen Ergüsse loswerden oder sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen?

          1. Was spielen die 8 eine Rolle, wobei das Denkmal Jahrzehnte seinen Platz dort so hatte.
            Nowotny war ein bei seinen Kameraden ein beliebter Kommodore.
            Einen guten Chef zu haben war in der schlimmen Zeit besonders viel wert.
            Die Kameraden haben das Denkmal ihm zu ehern errichtet, weil sie der Meinung Ihm viel zu verdanken hatten, und trauerten. Sie nehmen sich nach 70 Jahren das Recht es komplett zu verunstalten. Nowotny wäre bestimmt auch lieber älter als 24 Jahre geworden.
            Es waren Kinder ihre Zeit und konnten es sich nicht aussuchen eingezogen zu werden.
            Sie, die linken Übermenschen, nehmen es sich einfach raus seien Gedenken umzudichten.

            1. Falls Sie mein Text überfordert haben sollte: Ich ordne nur die Umgestaltung des Denkmals ein. Ich habe sie nicht vorgenommen. Ihre plumpen Beleidigungen sind nicht angebracht. Warum echauffieren Sie sich bei diesem Thema überhaupt derart, als wären Sie persönlich betroffen?

        1. Wenn Ihnen Verantwortung und Reflexion fremd sind, dann sind Sie auf meinem Blog falsch. Überhaupt ist das Thema Erinnerungskultur für Sie nicht das richtige. Ihnen scheint es um persönliche Motive zu gehen.

  8. Ich finde es auch schlimm was aus dem Denkmal gemacht wurde. Selbst jegliche Blumen wurden rausgerissen und alles eingeebnet. Sie Herr Kaufmann hatten nie das Recht nach 70 Jahren Ihre Ergüsse durchzudrücken.

    1. Wenn Sie mir noch konkret verraten, was ich wie und wo durchgedrückt haben soll, Herr Eden, dann wird vielleicht noch ein sinnvolles Gespräch daraus.

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